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Info Maurice Lacroix Uhren

Gründung und Firmengeschichte

Info Maurice Lacroix Uhren
Gründer der Marke Maurice Lacroix war der Präsident und Delegierte des Verwaltungsrats, der Desco von Schulthess AG, Dr. Peter Brunner.
1961 erwarb die Zürcher Desco von Schulthess AG im jurassischen Saignelégier einen Assemblagebetrieb für die Fertigung von privaten Label-Uhren für den nationalen und internationalen Markt. 1975 wurde dann die Marke in Saignelégier gegründet und das Unternehmen vertrieb in Österreich die erste Uhr unter dem Namen Maurice Lacroix.

In den 1980er Jahren wurde ein internationales Vertriebsnetz aufgebaut und in Pforzheim wurde die Deutschland-Zentrale des Unternehmens eröffnet.
1989 erwarb Maurice Lacroix die Schweizer Gehäusefabrik Queloz SA, in der auch für andere namhafte Uhrenmarken Gehäuse produziert werden.

1990 kam unter dem Namen Masterpiece Collection eine mechanische Uhren-Kollektion mit technischen Innovationen als Markenzeichen heraus, die mit gebläuten Schrauben und geschliffenen Brücken versehen war.
Als Qualitätsmerkmal schuf Maurice Lacroix als einer der ersten Hersteller die Möglichkeit zum Blick ins Uhrwerk durch gläserne Gehäuseböden.

Im Herbst 2001 wurde die Maurice Lacroix S.A., bislang eine Division der Desco von Schulthess AG, zur eigenständigen juristischen Einheit. Seit Juli 2011 hält DKSH die Mehrheit an Maurice Lacroix.

2006 hat Maurice Lacroix sein erstes vollkommen eigenständig entwickeltes Chronographen-Kaliber (ML 106) vorgestellt.
Die komplexen Werkkomponenten für mechanische Kaliber werden in eigenen Werkstätten in Montfaucon in der Nähe von Saignelégier gefertigt. Damit kann Maurice Lacroix zu den Schweizer Uhrenmanufakturen gezählt werden.

Heute ist Maurice Lacroix mit weltweit rund 200 Mitarbeitenden in etwa 3300 Fachgeschäften in über 60 Ländern rund um den Globus vertreten.